Malen und Zeichnen

ist jetzt nun nicht ganz so meine Stärke. Das kann Frau Mittelpunkt (und die Schwiegerschwester) viel, viel besser.
Am Anfang unserer Beziehung und auch in den ersten Ehejahren haben wir auch gemeinsame Abende damit verbracht, nebeneinander die eine Zeichnung oder das andere Gemälde zu Papier zu bringen.
Das ist aus Platz- und Zeitgründen nun doch schon sehr lange eingeschlafen. Jedoch habe ich es noch so gut in Erinnerung, dass ich hier eindeutig feststellen kann, dass unsere Kinder das Talent dazu wohl eher nicht von mir haben können.
Also zumindest die Nachgewächse, die viel Spaß daran haben und deren Ergebnisse sich durchaus als Kunst ansehen lassen können. Denn natürlich haben nicht alle die gleichen Stärken und Talente, sondern sind teilweise sogar sehr verschieden „ausgestattet“! 🙂

Aktuell ist es jedenfalls so, dass die beiden ältesten Mädels sehr schön malen und zeichnen können und dies auch oft und gerne tun. (Die beiden kleineren Weibsen sind vom Alter natürlich noch nicht so weit, aber zumindest Tochter Nr. 3 zeigt auch gute Anlagen dahingehend.)

Nun geht auch an uns die Digitalisierung nicht vorbei und die diversen Werke von Tochter Nr. 1 werden schon länger nicht nur auf Papier gebannt, sondern wandern per Scanner in die Schaltkreise und werden teilweise auch noch nachbearbeitet.

Und genau dabei stellte besagtes Töchterlein schon in ihrem zarten (Teenager)Alter fest, dass die Maus hier nicht so unbedingt das idealste Mittel zum Zwecke ist und es doch recht mühsam damit vorwärts geht. Als fürsorgliche (und inzwischen weichgekochte 😉 ) Eltern konnten wir da nicht unbegrenzt lange zusehen. Daher wurde gemeinsam darüber beraten, wie, warum und was denn da sinnvoll getan werden könnte und ob dies nicht eine gute Gelegenheit wäre, das noch ausstehende Geburtstagsgeschenk sinnvoll damit zu verknüpfen.

Das Ergebnis dieser Beratungen sieht seit heute so aus:

Wacom Bamboo Pen & Touch

Ich könnte jetzt noch lang und breit erzählen,

  • wie wir lange hin und her überlegten, welche Größe und Ausstattung sinnvoll ist,
  • ob in Läden danach gesucht oder internett eingekauft werden sollte,
  • wie wir uns dann mehr oder weniger geeinigt hatten,
  • dass dann vor einigen Tagen, auf dem Parkplatz des sich in der nicht allzuweit entfernten Nähe befindlichen Blödiamarktes nach einem Recherchebesuch, ein auswärtiger Kleinwagenfahrer mit seinem Winztöff-Hintern meinem roten Töff unsittlich zu nahe kam (Kehrseite zu Kehrseite), Gott sei Dank jedoch ohne wirklich großen, sichtbaren Schaden zu verursachen,
  • dass die Versandhandelsfirma es schaffte, den Versand an meine Packstationsadresse zu bestätigen, das Paket dann aber doch an unsere „normale“ Adresse zu schicken, allerdings sparsamerweise die Straße weglassend, so dass die Post/DHL-Leutchen erst einmal Sherlock Holmes spielen mussten, es aber dennoch schafften, das Paket bei uns abzugeben (ein größeres Lob hierfür mal an diese Menschen!),

aber nee, ich glaube, das lasse ich jetzt mal. 😉

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Über Michael

Ich weiß, dass ich nichts weiß. (Sokrates) ... aber davon ganz schön viel!!! ;-)
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15 Antworten zu Malen und Zeichnen

  1. geknipselt schreibt:

    hm…das ist zum zeichnen? Ohne Stift und Verwischungen…ohne durchkritzeln, zerknüllen…wegwerfen, neu anfangen…
    Oder werden das Zeichnungen grafischerweis zu Erbauen eines neuen Hauses für den Mittelpunktmann?
    Ich habe so ein Teil noch nie versucht….
    benutze immer noch den OldschoolBleistift…

    Schönen Tag für dich !
    Lg Tina

    • Michael schreibt:

      Ja, das klappt sogar ganz gut.
      Wir hatten vor Jahren an unserem ersten Mac mal ein solches Tablett in Postkartengröße und schon damit konnte man vieles richtig toll machen.

      Je nach Vorliebe und Talent kann man entweder komplett digital arbeiten und alles am Computer zeichnen / malen oder man manipuliert eingescannte, echte Zeichnungen (gerne auch zerknüllte 😉 ) und kann die dann nachbearbeiten. Und dies macht unser ältestes weibliches Nachgewächs seit einigen Wochen recht häufig.
      Die Programme bieten gerade in Verbindung mit so einem Zeichengriffel eine recht große und im Ergebnis „echt“ aussehende Auswahl an Pinseln, Ölfarben, Spachtel, Airbrushgedöhns, usw.
      Ich bin gespannt, was Töchterlein da so draus macht! 🙂

      • Tina D. schreibt:

        Dann zeigst du uns etwas davon, bitte ?! Ich würde gerne die Ergebnisse sehen, nicht ( unbedingt) wegen des Zeichnens an sich, sondern wegen der Möglichkeiten.
        Lg Tina…dieselbe von eben

  2. ute42 schreibt:

    Da bin ich mal wieder hinter dem Mond zuhause. Ich wusste zwar, dass man mit dem Computer zeichnen kann und habe auch den Begriff Tablet schon gehört. Wie das aber genau funktioniert war mir bisher fremd. Da eröffnen sich ja phantastische Möglichkeiten für Menschen mit künstlerischer Begabung. Auch ich hoffe sehr darauf, dass wir Ergebnisse zu sehen bekommen.

    • Michael schreibt:

      Der Hauptunterschied oder Vorteil sind meiner Meinung nach eigentlich zwei Sachen:
      1) Die Haltung / der Stift an sich: Wenn man mal versucht hat, mit der Maus etwas zu malen, merkt man schnell, wie schwer es ist z. B. Konturen oder einfache Linien zu malen. Mit dem Griffel fühlt sich das viel „normaler“, „natürlicher“ an. Man hält ihn eben wie einen Stift oder Pinsel auf dem Papier.

      2) Die Dinger reagieren auf Druck. Je fester man drückt, desto mehr verändert sich das Ergebnis. Die Maus kann z. B. immer nur einen Strich in einer Stärke auf einmal malen. Je nach ausgewählten (simuliertem) Werkzeug (Pinsel, Blei- oder Buntstift, Kreide, Ölfarbe, Airbrush, etc.) wird ein „Strich“ dann eben breiter oder schmaler, die Farbe intensiver oder schwächer, etc.
      Dazu braucht man zwar auch das entsprechende Programm, das diese „Malwerkzeuge“ simuliert, aber auch viele Bild- bzw. Fotobearbeitungsprogramme haben Funktionen eingebaut, die überhaupt erst mit so einem Ding nutzbar sind.

      Ich weiß nicht, ob mein Geschreibsel Dir hilft. Man muss es einfach mal probiert haben. Dann will man nie wieder mit einer Maus „malen“ müssen! 😉

  3. Rabenhaus schreibt:

    …wacom…was sonst! :)) Und in welchem Programm wird gekünstelt?

    Ja, bitte unbedingt mal ein kleines Kunstwerk veröffentlichen…

    Herzliche Gutenabendgrüße
    Rabea

    • Michael schreibt:

      Ich habe jetzt nicht so die Profierfahrung damit, aber ich denke, an Wacom kommt man nicht so schnell vorbei.
      Und lieber gebe ich ein paar Euronen mehr aus und das Dingen wuppt, als dass es für „’ne Hand voll Dollar“ weniger dann in der Ecke liegt, weil’s doch nicht so dolle klappt. 😉

      Auch viele Gutenabendgutnachtgrüße zurück …

      Nachtrag, weil Blindfisch:
      Vorhanden war PSE, dazugekommen sind jetzt durch die SE-Version ArtRage 3, Corel Painter Essentials 4 und diverse „Spaßteile“, die bei den Bamboos als „Dock“-Programme dabei sind. Müssen wir aber noch ausprobieren.
      Bisher hat Töchterlein am meisten Spaß mit ArtRage.

  4. miko schreibt:

    Huiii! 🙂
    Ich ringe ja auch schon seit Monaten mit mir… doch hatte noch nicht wirklich die Zeit und Muse mich mit der großen Auswahl an Grafik-Tabletts auseinanderzusetzen und das richtige für mich rauszusuchen. Wie bei aller Technik… wo fange ich an? Nach welchen Kriterien suche ich aus? Achja… vielleicht wird’s ja doch noch irgendwann was.

    Ich wünsch‘ der Tochter mal viel Spaß und bin wie alle anderen neugierig auf die Kunstwerke 😉

    Lieben Gruß,
    miko

    • Michael schreibt:

      Danke schön. Wird sie wohl haben! 🙂

      Wo fängt man an? Wie groß hättest Du es gerne? Wie viel kannst Du ausgeben? Ansonsten, wie oben geschrieben, Wacom Bamboo-Reihe. 🙂 Die Intuos oder gar Cintiq braucht man nur, wenn man damit Geld verdienen will. (meine Meinung.)
      Zu anderen Herstellern kann ich nicht viel sagen. Aber gerade die Billiganbieter (Ald.i, etc.) scheinen wirklich viele Macken zu haben oder funktionieren nicht so recht mit allen Programmen (wenn man den Leuten glauben darf, die diverse Foren und so „beschreiben“).

  5. Michael schreibt:

    @ alle, die Ergebnisse und Kunstwerke sehen wollen:
    Ich habe das Töchterchen gefragt und grundsätzliche Bereitschaft signalisiert bekommen. Allerdings kann ich jetzt noch nicht sagen, wie schnell etwas zu sehen sein wird, da ja heute der erste Tag war, an dem sie das Teil normal verwenden konnte. Gestern Abend, nach der Installation des Treibers und der Programme, war nur noch Zeit, das „Lernprogramm“ durchzuspielen.
    Aber ich denke, dass wird nicht allzu lange dauern! 🙂

  6. PR - Papa R schreibt:

    Diese Wacom-Teile sind ganz fein. Ein Stück davon steht hier auch recht weit oben auf der Gadget-Besorgungsliste.

    Viel Spaß!

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