Eigentlich

hätte hier nun eine Überschrift stehen sollen, die so oder ähnlich verkündigt hätte:

„Mit 100 fängt das Leben an!“ oder „Nun erst recht: 100!!!“ oder „Endlich! 100!“ oder oder oder

So steht hier nun wieder einmal ein „Eigentlich“!!!

Denn leider hat sich unsere komplette Wochenendplanung ziemlich komplett zerschlagen. Dabei hatte ich extra schon mal vorab eine kleine Erkundung ohne die Feenfreundinnen durchgeführt und sichergestellt, dass die letztens leider nicht gefundene Feen-Cache Dose dann doch auf jeden Fall gefunden werden kann.

Aber da hatten wir die Rechnung ohne den Tischtennisverein und meinen linken Fuß gemacht.

Für den Samstag (der erste der beiden (mit maximaler Flexibilität eingeplanten) „Auf-die-Suche-geh-Tage“) hatte einer unserer Jungs zwar eigentlich seiner Mannschaft zum Ligaspiel abgesagt und dafür fest vor, diesen Tag weitestgehend zu verpennen, was allerdings so nicht geplant, sondern eher der davor mit Magen-Darm- und Einschlafproblemen verbrachten wachen Nacht geschuldet war. Aber eine Stunde vor Spielbeginn rief seine Mannschaftsführerin an, ob er nicht doch kommen könne (wusste aber nichts von den Nachtproblemen des Sohnemannes – muss man fairerweise sagen. Er hatte ja wegen mangelnder Trainingsteilnahme auf Grund diverser Erkältungskrankentage abgesagt.), weil sein „Ersatzmann“ und noch einer nicht erschienen sind und auch auf Nachfrage nicht genügend Böcke aufbringen wollten, doch noch zu kommen. Und dann hätte seine Mannschaft schon automatisch vier Spiele dieses Tages als verloren gewertet bekommen. Also hat er sich – wohl noch so halb im Schlafmangeldelirium – breitschlagen lassen und dann in rekordverdächtiger Zeit sogar noch ansehnlich fertig gemacht.
Dies und die Hinbringung zum Ort des Spielgeschehens hat dann unseren Tagesablauf dermaßen gewirbelt, dass wir die Cache-Suche auf Sonntag verschoben haben. (Dass dann aber doch noch eine der oben genannten Tranfunzeln auftauchte und Sohnemann dann statt für mehrere, nur noch für EIN SPIEL (das Doppel war es glaube ich) eingesetzt wurde, hat in der Retrospektive betrachtet diesem Samstag noch die richtige Würzung gegeben — ichregmichnichtauf — ichregmichnichtauf —ichreg …)

Was ja auch an sich so schlimm nicht gewesen wäre (also das auf-Sonntag-verschiebe), wenn … ja wenn es da nicht noch meinen linken Fuß gegeben hätte!!!
Den hatte ich mir vor einigen Tagen mal leicht vertreten, was aber seinerzeit nicht weiter weh tat und mir auch nicht mehr bewusst war. Aber als ich dann beim morgendlichen kleine Kinder aus den Federn werfen mich wieder vom aktuellen Matratzenlagerschlafplatz unseres Kleinsten in eine dem menschlichen Wesen angebrachte senkrechte Körperhaltung bringen wollte, da hat sich der Fuß wohl doch wieder daran erinnert und dachte sich wohl, jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, seinem ältlich-gebrechlich-werdenden anhängendem Besitzer klar zu machen, dass er solcherlei Missachtung nicht kampflos hinnehmen werde. So konnte man an diesem Sonntagmorgen ein Schauspiel geniessen, dass sicherlich den ein oder anderen Oskar (oder wenigstens die Nominierung dazu) verdient hätte:

  • Einer für den jämmerlichsten Schmerzensjaul.
  • Einer für die schönsten und unterdrücktesten Flüchereien.
  • Und mindestens einer für den einbeinigen, rechtsfußig ausgeführten Regentanz der Navaho-Indianer (aber ohne den eindrucksvollen Federschmuck – den anzulegen blieb mir leider keine Zeit mehr!) (und das, obwohl mein rechter Fuß ja auch seit geraumer Zeit nicht mehr der Jüngste ist und sich vor nicht allzu langer Zeit das ein oder andere Sit-in beim Onkel Doc geleistet hatte!) Und dieser Regentanz hatte es auch wirklich in sich! Denn immerhin hat es den restlichen Sonntag (und eigentlich durchgehend bis heute) nur noch mehr oder weniger stark geregnet!!!

Aber ich schweife ab!

Jedenfalls war damit dieser Tag suchemäßig ebenfalls gelaufen! Und ich schmiere mir nun immer wieder mal ein wenig Salbe an den Knöchel – denn die Pharmaindustrie will ja auch mal wieder ein wenig Umsatz machen – und kann meine Verbandstechnik endlich ein wenig auffrischen (der erste Wickel wurde dann allerdings ob der Anlauf(HAHA!!!)schwierigkeiten von Frau Mittelpunkt verfertigt!).

Nicht dass ich jammern möchte, aber irgendwie läuft es hier grad nicht so richtig rund …

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Über Michael

Ich weiß, dass ich nichts weiß. (Sokrates) ... aber davon ganz schön viel!!! ;-)
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4 Antworten zu Eigentlich

  1. ute42 schreibt:

    Puh, da wünsche ich dir erst mal recht gute Besserung. Allerdings, soooo intensiv hättest du den Regentanz nicht machen müssen. Es regnet ja immer noch.

    • Michael schreibt:

      Danke schön. Langsam, gaaaaaanz langsam wird es ein bisschen besser …
      Na ja, der Tanz war eigentlich recht kurz, scheint aber sehr intensiv gewirkt zu haben 😀

  2. rabenhaus schreibt:

    Wie pflegte einer meiner Schwiegermütter (Gott hab sie selig) stets zu sagen: „Nimm dir nüscht vor, dann schlegt dir nüscht fehl!“

    Was hast Du denn immer mit Deinen Füßen, ich kann mich da noch an die letzte Aktion erinnern, als der Flunken nicht heilen, sprich aufhören zu schmerzen wollte? Doof das!

    Ich sende mal ´ne Kanne Mitgefühl und tröstende Worte und rühre noch ´ne große Prise gute Besserung mit rein… das wird schon wieder!

    • Michael schreibt:

      Oh ja, vielen Dank, können wir hier prima gebrauchen! Und um so richtig ins Klischee zu passen, bin ich grade gepflegt am „abrecken“ (einigermaßen aktueller Jungendjargon für „dahinsiechen“) und an einer (beihahe) tödlichen Erkältung einzugehen. (Wobei wirklich lästig ist dieses blöde Gefühl, dass einem ständig etwas in den Hals hängt und man (also ich) die meiste Zeit „leer“ herumhusten muss.)
      Leider nimmt das hier kaum einer zur Kenntnis (also dass ich grade abrecke), und ich werde beim Nachhause kommen nicht sofort von allen mitleidigst bekümmert, sondern nur gefragt, ob ich zufällig noch 10 Euronen für den außhäusig übernachtenden Sohnemann 3 habe, nachdem ich am späten Nachmittag schon telefonisch auf der Arbeit aufgefordert wurde, Sohnemann Nr.1 eine Handvoll Dollar auf sein Girokonto zu beamen.
      Nee, mal im Ernst: Es wird fußtechnisch langsam besser, wobei das herumgehuste und -gehumple mir ziemlich auf den Wecker geht. Und wenn ich am frühen Abend auf dem Sofe einpenne, noch bevor ich auch nur einen Blick auf den Bildschirm geworfen habe, dann sollte ich vielleicht wirklich auf Frau Mittelpunkt hören und das Ehebett aufsuchen. Aber dann würden die freundlichen Mitfühl- und Tröstworte hier so unbeantwortet und einsam im Internet stehen, also schreibe ich eben mal noch schnell was als Antwort … 😀

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