Zwei Extreme (Brüder)

Das fällt nun zwar wieder in die Kategorie „Tut das Not?“ (hier bitte eine norddeutsche, wernereske Aussprache einfügen!), aber der Reiz war einfach zu groß und das Angebot zu gut, um lange gegenzuhalten.

Nach einigem hin und her und etlichen Suchabfragen nach günstigen Preisen, habe ich, für meinen (ja auch noch nicht so ewig lange angeschafften) Lamy 2000 mit einer Extrafeinen (EF) Feder, das quasi Gegenstück vom anderen Ende der Federbreitenskala gekauft. Einen BesondersBreiten (BB) 2000’er. Und tatsächlich, der Unterschied ist heftig! Butterweich gleitet die Feder übers Papier, läßt dabei eine enorme Menge an Tinte zurück, was sich, je nach Tintensorte, auch sehr stark beim „shading“, dem Farbverlauf / Schimmern, bemerkbar macht. Gutes Papier ist dafür aber Voraussetzung.

Ok, erzählen kann man ja viel, Fotos sagen hier vielleicht mehr. Die Tinten, die zu sehen sind: Im EF: Rohrer & Klingner Eisen-Gallus Salix; im BB: Waterman Florida Blue (= der alte Name, aktuell bekommt man sie als „Serenity“).

Für größere Ansicht und Details, wie immer auf die Fotos klicken.

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Über Michael

Ich weiß, dass ich nichts weiß. (Sokrates) ... aber davon ganz schön viel!!! ;-)
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2 Antworten zu Zwei Extreme (Brüder)

  1. rabenhaus schreibt:

    oh, auch ein Füllerfan! Wobei ich zugeben muss, dass ich seit Ewigkeiten an meinem Montblanc hänge, da der einen schlanken Schaft hat. Keine Ahnung um welches Modell es sich handelt – ich hab das Set mit nem Kugelschreiber und nem Druckbleistift. Diese extrem breiten oder gar mit Riffeln oder so versehenen Füllerschäfte stören mich sehr beim Schreiben… auch bei Kugelschreibern…

    • Michael schreibt:

      Oh, ich hatte schon eine Antwort geschrieben, abgelenkt worden und habe wohl nicht auf absenden gedrückt! 😦
      Dann eben nochmal: Schön, Dich hier wieder zu lesen.
      Ja, Füllerfan schon seit fast ewig! Ich hatte früher einen Pelikan M200 und einen Waterman Expert. Diesen im Tandem mit eine Kuli. Die Wassermänner haben mich erst für privates, später dann auch auf der Arbeit viele Jahre lang begleitet.
      Vor ein, zwei Jahren hat es mich dann gepackt und inzwischen habe ich mehr Füller, als man logisch nachvollziehbar begründen würde. Allerdings hat sich gleichzeitig eine Liebe für die vielen verschiedenen Tinten entwickelt und damit lassen sich zumindest einige der Füller rechtfertigen. 😉
      Die Montblancs habe ich bisher noch nicht in der Hand gehabt, obwohl es mich sehr reizen würde. Leider sind die fast alle in einer Preiskategorie, die über meiner Grenze liegt. Die beiden Lamys waren (obwohl Schnäppchenangebote) bisher meine teuersten Einzelkäufe.
      Für meine Hände ich es fast umgekehrt zu Dir. Viele elegante Modelle sind mir zu dünn zum gut greifen. Kurze Notizen gehen mit (fast) allem, aber etwas länger schreiben, da muss sich der jeweilige Stift schon gut halten lassen oder es macht keine Freude.
      Gut, dass es für je Hand und Vorliebe passende Modelle gibt!

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